Architecture and Planning

Hochschule Liechtenstein

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Hochschule Liechtenstein
Institute for Architecture and Planning
Fürst-Franz-Josef-Strasse
9490 Vaduz
Liechtenstein

Phone +423 265 11 38
Fax +423 265 11 21


How to find us
Design 4.0 + 6.0 Urs Meister, Carmen Rist-Stadelmann
Radikale Thermen

Wir untersuchen Aggregatszustände von Stoffen.
Wir gewinnen Raum aus Gerinnungsprozessen.
Wir recherchieren Konzepte des Badens.

Aus diesem Stoff entwerfen wir „Radikale Thermen“, welche am Walensee brachliegende Standorte – Steinbrüche, Felsschrunden - neu zu definieren vermögen. Jeder Entwurf bildet ein eigenständiges Szenario, das mit Hilfe von spezifischen Werkzeugen die räumliche Dramaturgie, die Lichtführung und den Materialeinsatz modelliert.

Die Integration von Bauphysik und Haustechnik gibt den Projekten die notwendige Schärfe. Die Bäder werden energieautark geplant und nutzen die exzellenten Gegebenheiten der Lage.
Design 4.0 + 6.0 Dieter Jüngling
wohn formen
zwischen ost und west

Thema
In der Geschichte der Architektur war und ist der Austausch und die Inspiration zwischen unterschiedlichen Kulturen eine Selbstverständlichkeit. Auch in dem interkontinentalen Beziehungsfeld zwischen Okzident und Orient hat der wechselseitige Transfer kultureller Werte ihren Niederschlag in der Architektur gefunden. Fischer von Erlach, Bruno Taut, Frank Loyd Wirght, Le Corbusier etc., um nur einige Architekten zu nennen, sind bekannte Zeugen wie dieser Austausch Spuren in ihrem architektonischen Werk hinterlassen hat.
Oft sind es nur Elemente eines bildlichen Ausdrucks die direkt antizipiert oder in einer Übersetzung in die eigene architektonische Sprache übernommen werden. Konstruktive oder strukturelle und raumprägende Einflüsse sind aktuell nur in der Beeinflussung des asiatischen Raumes durch westliche Wohnformen und Konstruktionstechniken sichtbar. Die Umkehrung der Betrachtung durch das Studium von historischen chinesischen Lebensformen und ihrem räumlichen Ausdruck könnte die hiesige Wohndebatte inspirieren und befruchten.

Aufgabe
Wir werden uns intensiv mit den historisch gewachsenen Wohnformen der chinesischen Kultur auseinandersetzten und versuchen strukturelle Eigenheiten zu isolieren und zu verstehen. Gleichzeitig untersuchen und hinterfragen wir die Wohnformen in unserem Kulturraum und stellen sie den Erkenntnissen aus dem Studium der chinesischen Wohnkultur gegenüber. Ziel der Untersuchungen wird sein Wohnstrukturen zu formen, die neue Wohn- und Lebensformen zulassen und so eine Verbesserung zu einem qualitätvolleren Zusammenleben ermöglichen.
Eingebettet in die ortsplanerischen Vorgaben, die eine Verdichtung des mit Weinbauflächen durchsetzten Ortkerns von Fläsch untersagen, soll eine neue Wohnsiedlung ausserhalb des Siedlungskerns von Fläsch geplant werden.
Design 4.0 + 6.0 Thomas Keller
east meets west
Die Chinesische Botschaft in Liechtenstein



Eine Botschaft ist die diplomatische Vertretung eines Staates am Regierungssitz eines anderen Staates. Der Botschafter ist der persönliche Vertreter des Staatsoberhauptes beim Oberhaupt des Empfangsstaates. Als Amtssitz des Botschafters fungiert die sog. Residenz, die in der Regel aus einem privaten und einem dienstlichen Gebäudeteil besteht. In letzterem werden auch offizielle Empfänge abgehalten, während die private Residenz dem Botschafter und seiner Familie als Wohnung dient.
Die VR China hat sich entschlossen, eine ständige diplomatische Vertretung in Liechtenstein einzurichten. Zu diesem Zwecke stellt die Regierung des Fürstentums Liechtenstein ein zentral in Vaduz gelegenes Grundstück zur Verfügung.
Unsere Aufgabe ist es, für die VR China ein Botschaftsgebäude zu planen, welches das Gastland angemessen repräsentiert und sich in das historisch gewachsene Siedlungsgefüge von Vaduz integriert.
Die Wohnform des Botschafters, die sich in exemplarischer Weise im Spannungsfeld zwischen Intimität und Öffentlichkeit bewegt, die unterschiedlichsten Funktionen, welche in einer Botschaft untergebracht sind, sowie das unmittelbare Zusammentreffen zweier Kulturen eröffnen uns eine Vielfalt an Möglichkeiten, uns dem Thema zu nähern.
Design 4.0 + 6.0 Erich Strolz
Heimat in der Fremde

Wir treten eine Reise an – von Gaflei nach Shanghai.
Verschiedener können Orte kaum sein. Hier ein abgeschiedenes Fleckchen Erde in den Bergen mitten in Liechtenstein, dort eine pulsierende Weltstadt in einem Land der neuen Möglichkeiten. Wir tauchen ein in die kulturellen Tiefen der beiden Orte. Zum einen der Blick vom abgeschiedenen Weiler in der Höhe hinunter in das Kulturland, zum anderen der Blick vom belebten Straßentreiben in die wolkenkratzerbestückten Fluchten der Megacity.

Mit diesen beiden Blickwinkeln entwickeln wir unseren Zugang zur Aufgabe:
Eine Bebauung in Gaflei, einem Ort auf ca. 1500m Höhe, wo schon das „Kurhotel“ und
später das „Alphotel“ ihre Gäste empfingen.
Eine Herberge ist meist unser Erstkontakt in einem unbekannten Land. Die erste Berührung prägt unseren Aufenthalt in der Fremde und schafft die atmosphärische Überleitung zur neuen Kultur. Gleichzeitig ist dieser Ort aber auch unsere Heimat in der Fremde, Anlaufstelle für die täglichen Bedürfnisse, die Eintrittskarte in das Kulturleben des Ortes.
Wir lassen uns auf andere Kulturen ein, die Herberge bekommt dabei die Rolle als
Kulturvermittler. Autochthone Architektur soll vermittelt werden, naturbezogen und
nachhaltig.
Wir führen einen „Fremden“ durch unsere Landschaft, führen ihn in unsere Kultur ein. Wir bauen für ihn seine HEIMAT IN DER FREMDE, einen Rückzugsort, ein Wohlfühlort.
Sein/Ihr eigenes „BETTER CITY, BETTER LIFE“ .