Heimat in der Fremde
Wir treten eine Reise an – von Gaflei nach Shanghai.
Verschiedener können Orte kaum sein. Hier ein abgeschiedenes Fleckchen Erde in den Bergen mitten in Liechtenstein, dort eine pulsierende Weltstadt in einem Land der neuen Möglichkeiten. Wir tauchen ein in die kulturellen Tiefen der beiden Orte. Zum einen der Blick vom abgeschiedenen Weiler in der Höhe hinunter in das Kulturland, zum anderen der Blick vom belebten Straßentreiben in die wolkenkratzerbestückten Fluchten der Megacity.
Mit diesen beiden Blickwinkeln entwickeln wir unseren Zugang zur Aufgabe:
Eine Bebauung in Gaflei, einem Ort auf ca. 1500m Höhe, wo schon das „Kurhotel“ und
später das „Alphotel“ ihre Gäste empfingen.
Eine Herberge ist meist unser Erstkontakt in einem unbekannten Land. Die erste Berührung prägt unseren Aufenthalt in der Fremde und schafft die atmosphärische Überleitung zur neuen Kultur. Gleichzeitig ist dieser Ort aber auch unsere Heimat in der Fremde, Anlaufstelle für die täglichen Bedürfnisse, die Eintrittskarte in das Kulturleben des Ortes.
Wir lassen uns auf andere Kulturen ein, die Herberge bekommt dabei die Rolle als
Kulturvermittler. Autochthone Architektur soll vermittelt werden, naturbezogen und
nachhaltig.
Wir führen einen „Fremden“ durch unsere Landschaft, führen ihn in unsere Kultur ein. Wir bauen für ihn seine HEIMAT IN DER FREMDE, einen Rückzugsort, ein Wohlfühlort.
Sein/Ihr eigenes „BETTER CITY, BETTER LIFE“ .