Architecture and Planning

Hochschule Liechtenstein

Contact
Hochschule Liechtenstein
Institute for Architecture and Planning
Fürst-Franz-Josef-Strasse
9490 Vaduz
Liechtenstein

Phone +423 265 11 38
Fax +423 265 11 21


How to find us
Design 2.A Hugo Dworzak
Park +
Fahrradunterstellplatz mit Zusatzfunktion


Längs durch liechtenstein – von mauren nach balzers – benötigt
ein autofahrer 26 minuten
ein fußgänger 3 stunden und 50 minuten
ein radfahrer 1 stunde und 15 minuten

wir entwerfen
einen öffentlichen fahrradunterstellplatz zum kostenlosen entlehnen eines fahrrads und dessen gebrauch innerhalb der grenzen liechtensteins. dieser unterstellplatz wird mit einer zusatzfunktion ausgestattet wie z.b. Zeitungsstand, Würstelstand, Internetcafe.
zusatzfunktion und örtlichkeit sind vom studenten selbst zu wählen.

wir analysieren als gruppe:
liechtenstein + fahrrad
die analyse führt zur auswahl individueller bauplätze mit möglichen strategischen
überlegungen: distanz zueinander, verkehrsdichte, bevölkerungsdichte, anschlüsse an
öffentliches verkehrsnetz
wir definieren individuell:
programm, im besonderen die zusatzfunktion
(als symbiose/synergie/parasit)

wir entwerfen individuell:
den fahrradunterstellplatz mit zusatzfunktion
als byproduct entsteht ein roadmovie
Design 2.A Markus Buschor
BETON
Die Innenwelt der Aussenwelt der Innenwelt.

Man
muss
ihn
berühren,
betasten,
beschnuppern,
muss
ihn
erspüren
erfühlen,
muss
ihn
anfassen,
man
muss
mit
den
Fingerkuppen
auskultieren,
muss
mit
den
Nägeln
ritzen,
diesen
Beton.
Design 2.A Jon Ritter
Vom Spiel zum Prinzip zum Raum

Nachdem wir im Wintersemester als Einstieg generelle architektonische Themen wie
Sinneswahrnehmung, Raumbegrenzungen und Raumkonzepte angeschnitten haben, werden wir uns nun vertieft der Raumentwicklung widmen. Aus einem unbefangenen Spiel heraus beginnen wir individuelle formale und raumbildende Prinzipien herauszudestillieren, um so unterschiedliche Räume entstehen zu lassen, die wir mit zusätzlichen Parametern überprüfen werden. Dabei wird auf den Entwicklungsprozess genauso viel Wert wie auf das Endprodukt gelegt.

Am Ende des Semesters wird ein Projekt stehen, welches inhaltlich mit dem Shanghai
Überbegriff „Better City, Better Life“ zu tun haben wird, dessen Thema aber aufgrund der Wahrung einer anfänglichen Unbefangenheit erst später präzisiert wird.
Design 2.B Denise Ospelt
Labor II

Als Einstieg ins Semester dient uns die Aufarbeitung einer Auswahl von herausragenden Werken der Architektur, die wir auf ihre spezifischen, räumlichen und konstruktiven Qualitäten hin untersuchen. Mit diesem Wissensschatz im Gepäck begeben wir uns daraufhin auf die Reise zu einer konkreten Aufgabe an einem konkreten Ort.

Die Sesselbahn Sareis wurde im Jahre 1994 zum letzten Mal erneuert. Da die durchschnittliche Lebensdauer einer solchen Anlage nur 25 Jahre beträgt, besteht in naher Zukunft ein realer Bedarf für einen Neubau der Sesselbahn auf dem Sareiser Joch. Der Einfachheit halber lassen wir die Talstation ausser Acht und konzentrieren uns in der Semesteraufgabe ganz auf die Bergstation. Die Nutzung kann sehr einfach sein und aus einem Gehäuse für den Liftwart und die Bahn bestehen.

Die Landschaft, der alpine Raum wird einen ebenso starken Einfluss haben wie die engen Randbedingungen der Technik. Ziel des Neubaus ist es, nicht nur den touristischen Anforderungen von Infrastrukturbauten im alpinen Raum, sondern vor allem auch den Anforderungen an das Landschaftsbild in den Bergen gerecht zu werden.

In verschiedenen Übungsschritten tasten wir uns konstruktiv an die Entwurfsaufgabe heran. Wir arbeiten im Massstab 1: 20 bis 1: 1 in Zeichnung und Modell. Die Materialien mit ihrer Beschaffenheit und Qualität begleiten uns durch das Semester.
Deisgn 2.B Pascal Hunkeler
Labor II

Den Fundus aus den Experimentierreihen des konstruktiven Studios im ersten Semester werden wir im Sommersemester ergänzen. Wir pflegen weiterhin die Lust am Experimentieren, das Finden und Erfinden, kurz die Laborarbeit an unterschiedlichen Bauweisen und Materialien.

Den Auftakt des Sommersemesters bildet die Aufarbeitung von Architekturikonen. Wir werden sowohl Beispiele aus dem näheren Umfeld wie auch Bauten aus China erforschen und sie als Inspirationsquelle für die eigene Arbeit nutzen. Dieser erste Brückenschlag zu China wird von allen konstruktiven Studios im zweiten Semester parallel bearbeitet und am Ende der Übung zusammen kommentiert und diskutiert.

Nachdem wir uns aus dem Archiv des Gebauten bedient haben, stellen wir einen eigenen Gegenstand her. Er soll Sie tragen können, mit ihm können Sie sich vorwärtsbewegen. Er bezieht sich also auf den Körper und er hat ein Innen und ein Aussen.
Damit beginnt unsere Reise zu Fuss auf einen naheliegenden Berg. Wir werden einen Ort aufspüren, an dem wir ein Bauwerk errichten. Ein Haus am Weg, ein Ort des Zwischen- oder Innehaltens und kultureller Aktivitäten. Hier können Begegnungen stattfinden und Kräfte gesammelt werden für den weiteren Aufstieg oder die Rückkehr in die Stadt.
Diesem Bauwerk werden wir uns über die Beschäftigung mit dem Material und der Bauweise annähern. Wir lassen uns vom Material und seinen Eigenschaften leiten und verfeinern dabei unser Gefühl für seine konstruktiven und ästhetischen Möglichkeiten. Neben den Modellstudien ergänzen Texte, Bilder und das Medium der Zeichnung unsere Arbeit.
Design 2.B Lukas Felder
Labor II

Im konstruktiven Studio des zweiten Semesters werden wir die gewonnenen Erfahrungen aus dem ersten Semester vertiefen und DAS HANDWERK DER ARCHITEKTUR um weitere INSTRUMENTE ergänzen. Die physische Erfahrung beim Bearbeiten von MATERIAL in unterschiedlicher Abstraktion und Massstäblichkeit wird uns weiter beschäftigen. Neben dem Modell werden wir die Zeichnung, das Bild und den Text zur Entwicklung und Darstellung der Entwurfsidee benutzen.

REKONSTRUKTION
Als Einstieg ins Semester werden wir in eigentlichen Forscherteams
ausserordentliche Beispiele der Architektur analysieren und mit Modell und Zeichnung rekonstruieren. Wie Archäologen suchen wir nach Spuren, fügen Fragmente neu zusammen, interpretieren mögliche Lösungen.

SPEZIFISCHE ARCHITEKTUR
Ein Gebäude zur Erforschung und Beobachtung von Wind und Wetter. Ein Gebäude welches auf seine Umgebung reagiert. Der Alpine Raum als Forschungsfeld. Wir entwerfen eine WETTERSTATION. In Kurzübungen nähern wir uns dem Thema und entwerfen ein Gehäuse welches mehr kann als nur beherbergen. Wie ist das Verhältnis zur Topographie? Wie beeinflusst die Bewitterung die Struktur, die Hülle, die Räume und die Gestalt? Welches Material und welche Konstruktionsweise eignen sich besonders? In welchem Verhältnis steht das Innere zur Umgebung und wie sieht ein Fenster aus? In einer Kleinarchitektur die sowohl Labor wie Unterkunft ist bringen wir die verschiedenen Themen zur Synthese.