Institut für Entrepreneurship auf der Jahreskonferenz der Strategic Management Society, 11.-14. Oktober 2009, Washington/DC
Braucht man für Wissensarbeiter in Organisationen mal das Zuckerbrot, mal die Peitsche – oder doch etwas ganz anderes, um sie zu Höchstleistungen zu motivieren?! Mitarbeiter des Instituts für Entrepreneurship leisten in ihrer Präsentation auf der Jahreskonferenz der Strategic Management Society in Washington, D. C. vom 11.-14. Oktober 2009 einen Beitrag zu Beantwortung dieser Kernfrage der Motivation von Wissensarbeitern in Organisationen. Professor Stefan Güldenberg, Professorin Antoinette Weibel und Dipl..-Psych. Ingo Bildstein stellen in diesem neuen Ansatz, der vom alten Einheitsmodell der Mitarbeitermotivation deutlich abweicht, vor, wie man Wissensarbeiter erfolgreich zu Höchstleistungen motivieren kann. Die Autoren entwickeln hierzu einen betriebswirtschaftlich und psychologisch fundierten Kontingenzansatz, der abhängig von der Art des Unternehmens und der Wissensproduktion Empfehlungen für die richtige Kombination von intrinsischen und extrinsischen Anreizen gibt. Die Bedeutung dieses Ansatzes für eine erfolgreiche Unternehmensführung wird anhand von vier Praxisbeispielen, z.B. Google und Red Bull verdeutlicht. Die hohe Praxisrelevanz des Beitrags hat dazu geführt, dass gleich eine ganze Session unter dem Titel „Governing Knowledge“ diesem Thema gewidmet wurde.